Filmclub Hohenlohe richtet regionalen Filmwettbewerb aus

Schwäbisch Hall 6. Oktober 2018 Mit Lachsschnittchen und Sekt werden die Gäste empfangen. Anschließend erwartete die Besucher Kuchen und Leckereien auf dem „Regional Wettbewerb – (26) Unterer Neckar“ des Landesverbandes der Filmautoren des Landes Baden-Württemberg. Ziemlich lange der Name, so reichhaltig fiel auch die Verköstigung aus. Kulinarisch wurden die Besucher auf jeden Fall verwöhnt.

Aber eigentlich ging es um Filme. Von Amateuren für Amateure. Aber das Interesse der Filmer liegt bei manchen auch darin, mit ihrem Film an die nächst höhere Filmebene, dem Landeswettbewerb, weitergemeldet zu werden. Die Ambitionen der Filmer sind dabei unterschiedlich. So auch die Qualität der Filme. Da am Ende eine Jury über „gut und bose“ äh, sagen wir „gut und schlecht“ entscheidet, ist die Bewertung subjektiv. Oder einen Film wert, nennen wir ihn „Gute Jury, Böse Jury“.

Es standen 14 Filme auf der Agenda. In Filmen von 2 bis 19 Minuten Länge, wurden die Zuschauer über witziges, oder wissenswertes informiert. Wer kann schon von sich behaupten, zu wissen, wo die Rosen aus seinem Supermarkt herkommen. Oder was hinter „Vor zwei, hinter ein“ steckt. Dann sind wir einmal auf Luthers Spuren unterwegs und erfahren in einem anderen Film über Aktionen des WWF.

Der Filmclub Hohenlohe war mit vier Filmen vertreten. Frank Lauter hatte „Kurs Nord“, eine Schiffreise an Norwegens Küste, und „Fotoshooting“, einen Gag über eine Hochzeitsgesellschaft, am Start. Uwe Vollrath war ebenfalls mit zwei Filmen vertreten. „Flubclubausflug – Bad Mergentheim“, über den Besuch der Tierparks durch unseren Filmclub und „Hohenlohe macht’s Licht aus“, eine Aktion, welche die Earth Hour des World Wide Fund For Nature (WWF) unterstützte.

  • Veranstaltungsort: Haus der Vereine in Schwäbisch Hall

So manche Entscheidung der Jury, kann der ein oder andere aber nicht folgen. Das trifft dann eher auf den Autor des Filmes zu, der hat monatelang am Film gearbeitet und sich bereits auf der Berlinale gesehen. Im Großen und Ganzen war diese Jury aber neutral und konnte fundiert und differenziert argumentieren, warum sie bestimmte Filme und Inhalte besonders gut fand, oder eben nicht. Aber als Zuschauer macht man sich seine eigene Gedanken. Der 19 minütige Film ist dann leider doch schon zu Ende und bei dem 3-Minutenfilm wäre man fast vom Stuhl gekippt. So sind die Geschmäcker eben unterschiedlich. Das sollte in einer neutralen Jury-Bewertung eigentlich nicht das Thema sein.

Mal sehen was die weitergemeldeten Filme auf der Landesebene für Eindrücke hinterlassen. Bei einer neu zusammengesetzen Jury, oder auch bei einem neu zusammengesetzten Publikum.

Am Ende wurden den Autoren  die Preise überreicht. Besonderen Dank galt dem Orga-Team für die Verpflegung und der Technik für das gekonnte Jonglieren zwischen den Medien.

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